Letztens in der Welpenspielgruppe

Diana Zunghammer mit Zara und Hektor (office@thinkanimal.info), 02. 07. 2009
Teilgenommen haben
Joy Cavalier King Charles - Hündin, 17 Wochen und Moritz, Golden Retriever - Rüde, 12 Wochen
Die zwei haben, nach ausgiebigem, vorsichtigem Kennenlernen, zeigen von Calming Signals, den Beschwichtigungssignalen, lustig mitsammen gespielt.
Von uns Menschen wurden währenddessen typische Signale besprochen:
- Vorderkörper tiefstellen als Signal zum Spielbeginn
- Bellen, Knurren ohne aggressiven Hintergrund im Spiel,
- Nachjagen mit Rollentausch von Jäger und Gejagtem,
- Dazwischen Stehenbleiben oder Hinlegen, damit sich beide wieder beruhigen,
- an Ästen kauen zum Stressabbau
Dazwischen wurden immer wieder Körpergesten (Calming Signals) wie Kopf wegdrehen, Körper schräg stellen, schnelles Schlecken über das eigene Maul oder Blinzeln ausgesandt, um zu signalisieren, daß man sich gegenseitig wohl gesonnen ist.
Für das gemeinsame Weitergehen wurde anstatt ständigem "BelloBelloBelloBello" ein Führungskommando erlernt.
"Bello weiter", mit Sichtzeichen, der wegweisenden Hand, mit tollem Lob, wenn Bello weitergeht.
Kontakt halten:
Wenn mein (kleiner) Hund Körperkontakt möchte, beuge ich mich doch einfach seitlich runter, damit er seine Nase in meine Hand stecken kann. Damit nehmen wir Kontakt auf, ohne dass mein Hund an mir heraufspringen muß.
Wer Hunde in einer Gruppe beobachtet, sieht dass während eines Spazierganges immer wieder Blick- und Körperkontakt aufgenommen und erwiedert wird.
Zuletzt noch drei Buchempfehlungen:
- Calming Signals: Die Beschwichtigungssignale der Hunde, Turid Rugaas, Verlag Animal learn
- Welpen, Anschaffung, Erziehung, Pflege, Clarissa von Reinhart, Verlag Animal learn
- Hunde richtig füttern, Meyer,H., Zentek,J., Verlag (Eugen) Ulmer
Stichwörter: Welpen, Calming Signals, Beschwichtigungssignale
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