Das Think Animal Blog

Mit unserem Blog möchten wir mit unseren Kunden in einen vertiefenden Dialog treten. Die Beiträge sollen Denkanstöße bringen und auch einen Erfahrungsaustausch über das eigentliche Training hinaus ermöglichen.

Anmerkung

Die Beiträge stammen zum Teil von unseren Kunden - und müssen daher nicht mit der Meinung von Think Animal übereinstimmen!
Gerade diesen Meinungsaustausch, die Diskussion, das Nach-Denken soll hier auf dieser Seite ausgelebt werden!

Liste aller Blog-Einträge anzeigen

Futter fassen!

Diana Zunghammer mit Zara und Hektor (office@thinkanimal.info), 03. 06. 2008

Heute gab es BARF - Biologisch, artegerechte Roh-Fütterung - zum Brunch.

Rohe Bio-Hühnerflügel, roh deshalb, damit die Knochen weich und biegsam sind und nicht splittern. Dann kann Hund sie bedenkenlos essen, ohne Gefahr, sich innerlich aufzuspießen. Bio sowieso, dabei habe ich auch bezüglich der Salmonellengefahr ein besseres Gefühl. Wobei ein Salmonellenbefall von der Schlachtung, sauberen Verarbeitung und der nicht unterbochenen Kühlkette abhängt.

Dafür haben wir die Flügerl in einem nahen Bio-Laden gekauft, da wir bei unserem Bauern, der uns normalerweise mit sehr gutem Rind- und Schweinefleisch und auch Kauartikeln versorgt, leider nicht bekommen. Dazu gab es geviertelte Äpfel und Karotten mit einem Schuss Olivenöl, damit die Vitamine besser aufgespalten werden können. Die Mischung bestand heute aus 1/3 Fleisch und 2/3 Obst und Gemüse.

Für eine hohe Verdaulichkeit zerkleinern wir an manchen Tagen das Obst und Gemüse auch im Mixer, damit die Zellwände schon aufgebrochen sind und das Futter sich vollständig umsetzen läßt. An manchen Tagen wie heute, überwiegt der "Kauspass".
Die Verdaulichkeit einer Futterration läßt sich auch sehr gut am Kot sehen. Wenig zerkleinerte Karotten, Äpfel, Nüsse etc. gehen dann wenig verdaut durch und es entsteht mehr Kot. Zerkleinerte zellwandreiche Bestandteile der Nahrung scheinen besser verarbeitet und die Nährstoffe besser aufgenommen zu werden, die Kotmenge ist eindeutig weniger.

Wobei mit dem selbst zubereiteten Futter die Kotmenge generell wesenlich reduziert ist als bei normalem Fertigfutter. Mit Ausnahme von speziellen Marken, Marengo, Kale, Vivaldi, die auch bei uns auf Wanderungen, wenn man mal den ganzen Tagunterwegs ist, was auch mit Pensionsgästen passieren kann, gefüttert werden und dabei keine bis wenig Umstellung zu sehen ist.

Stichwörter: Hundepension, Hundefutter, Fütterung, BARF

Permanenter Link des Beitrages: http://www.thinkanimal.info/blog.php?id=8

Think Animal Hundetraining Salzburg

Respektvolle Zusammenarbeit von Hunden und Menschen